Gesundheitspflegedienst Johanna Arnold

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Mobilen Nichtraucher-Pflegedienstes

Johanna Arnold

staatlich anerkannte Altenpflegerin (Nichtraucherin)

Mitglied im ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit


in Bergisch Gladbach-Paffrath.


Warum einen Nichtraucher-Pflegedienst?
Vier ganz entscheidene Gründe haben  mich bewogen einem Nichtraucher-Pflegedienst ins Leben zu rufen.

  1. Während meiner langjährigen Tätigkeit als Altenpflegerin habe ich feststellen können, dass ca. 90 % aller betagten  Bürger entweder nie geraucht haben, oder aus gesundheitlichen Gründen heute nicht mehr rauchen.
  2. In der Umkehrung aber, rauchen ca. 90 % der Pflegekräfte.
  3. Meine eigenen Erfahrungen als Asthmatikerin und dem Passivrauchen.
  4. Und Passivrauchen genau so gefährlich ist wie das aktive Rauchen, so dass in der Gesundheits- und Altenpflege der Beitrag zum Schutz von Nichtrauchern vor Passivrauchen eine eine hohe Bedeutung hat.

Deshalb richtet sich dieser Pflegedienst insbesondere an Personen, die Probleme mit dem Passivrauch haben.

Passivrauchen und die Folgen
In Deutschland sterben nach Angabe von Experten jedes Jahr 3300 Nichtraucher an Erkrankungen, die durch Passivrauchen verursacht werden. Das Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) www.gsf.de hat die wichtigsten Informationen zu den Folgen des Passivrauchens zusammengefasst.

Passivrauch
Er enthält mehr als 4800 verschiedener Substanzen, darunter gefährliche Stoffe wie Blausäure, Ammoniak und Kohlen- monoxid. Darunter ist eine Vielzahl Krebs erzeugender Substanzen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasser stoffe, Benzol, Arsen, Cadmium, Chrom und das radioaktive Isitop Polonium 210. Insgesamt enthält Tabakrauch etwa 70 Substanzen, die nachweislich Krebs erzeugend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.

Anmerkung: Für jeden dieser Krebs erzeugenden Stoffe gibt es keine Grenzwerte, unter welchen kein Krebsrisiko besteht. Schon die geringste Konzentration kann daher tödlich sein.

Akute Folgen
Passivrauch reizt die Schleimhäute und Atemwege. Tränende und brennende Augen, Husten und Auswurf können die Folge sein. Zudem kann der Passivrauch zu erhöhter Infekt- anfälligkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Kurz- atmigkeit bei körperlicher Belastung führen.

Herz-Kreislauferkrankungen
Passivrauch ist verantwortlich für die Entwicklung chronischer Krankheiten wie eine Verengung der Herzkranz- gefäße, die zum Herzinfarkt führt. Studien Zufolge ist da Risiko eines Nichtrauchers, eine solche koronare Herz- krankheit durch Passivrauch zu erleiden, um etwa 25 Prozent erhöht. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungs- zentrums (DKFZ) www.dkfz.de sterben jedes Jahr in Deutschland etwa 2150 Menschen an

Schlaganfall
Er entsteht in der Regel als Folge eines akuten Verschlusses einer hirnversorgenden Arterie. Bei Menschen, die Passivrauch ausgesetzt waren, lag die Zunahme der Gefäßerkrankungen noch um 20 Prozent über der von Menschen, die dem Rauch nicht ausgesetzt waren. Laut DKFZ waren  jährlich etwa 770 Schlaganfall-Todesfälle durch Passivrauchen im eigenen Haushalt verursacht. 

Atemwegserkrankungen
Die kleinen Rauchpartikel können Allergien und Asthma auslösen und bereits bestehende chronische Atemwegser- krankungen verstärken, etwa Lungenentzündung, Bronchitis und Mukoviszidose. Belegt ist auch der Zusammenhang zwischen Tabakrauch und chronisch-obstruktiven Lungen- erkrankungen, die sich durch Husten, Auswurf und Atemnot bei Belastung äußern www.drthoenes.de.

Krebs
Belegt ist auch der Zusammenhang zwischen aktiven Rauchen und zahlreichen Krebserkrankungen. Passivrauch enthält die selben Krebs erzeugenden Substanzen. Einer Studie des US-Gesundheitsministerums zufolge sind Zusammenhänge mit Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Nasennebenhöhlenkarzinon berichtet worden. Ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs gilt ebenfalls als nachgewiesen.

Anmerkung: Für jeden dieser Krebs erzeugenden Stoffe gibt es keine Grenzwerte, unter welchen kein Krebsrisiko besteht. Schon die geringste Konzentration kann daher tödlich sein.

Kinder
Bereits in der Schwangerschaft kann Passivrauch, den
Nichtraucherinnen inhalieren, zu einem geringeren
Geburtsgewicht bei Babys führen. Es gibt zudem Belege, dass Passivrauchen in der Stillzeit, im Säuglings- und Kindesalter das Risiko unter anderem für Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Lungen- entzündungen, Entwicklung von Asthma, eingeschränkten Geruchs- und Geschmackssinn, Übergewicht oder Verhaltensauffälligkeiten erhöht. Experten zufolge sind etwa 60 Fälle von plötzlichen Kindstod im Jahr auf Passivrauch im Haushalt sowie darauf zurückzuführen, dass die Mutter während der Schwangerschaft rauchte.